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Sir Francis Drake Das Embargo der Spanier führte dazu, dass die englische Königin Elisabeth ihren eigenen Schiffern Kaperbriefe ausstellte, die es gestatteten, spanische Handelsschiffe zu entern. Von nun an war es erlaubt, diese ihrer Handelsgüter offiziell im Sinne der Krone zu entledigen.

Francis Drake arbeitete in dieser Zeit unter Kapitän James Lovell auf dessen Schiff als Offizier. Mit diesem brach er am 9. November 1566 zu den Kapverdischen Inseln auf. Während dieser Reise kaperten sie mehrere spanische Schiffe. Drake sammelte in dieser Zeit viele Erfahungen im Bereich des Seegefechtes. Der spanische König Philipp II beherrschte damals den Sklavenhandel, was man seitens der Engländer ebenfalls unterbinden wollte. Während die spanischen Siedler in der Karibik mit Sklaven aus Afrika versorgt wurden, durften diese mit den Engländern keinen Handel treiben. Trotz des Verbotes schafften es jedoch die Engländer immer wieder, ebenfalls ihre Sklaven an die spanischen Siedler zu verkaufen. So beabsichtigte es auch Kapitän James Lovell, der jedoch mit seinem Vorhaben am Widerstand des spanischen Schatzmeisters Miguel de Castellanos in Rio de la Hacha (Kolumbien) scheiterte. So musste man ohne den erhofften Gewinn nach England zurückkehren.

Das verstärkte natürlich die Konflikte mit den Spaniern. Unter seinem Vetter John Hawkins unternahm Francis Drake dann ab 1567 mit insgesamt sechs Schiffen einen zweiten Versuch, in Afrika gefangene Sklaven in der Karibik an die spanischen Siedler zu verkaufen. Auf ihrem Seeweg gelang es, das portugiesische Schiff Gracia Dei zu erobern. Drake übernahm nun das Kommando über dieses erbeutete Schiff. Die anschließend insgesamt ca. 250 versklavten Afrikaner wollten Drake und sein Vetter in Dominica und Borburata verkaufen. Doch auch hier weigerte sich der dortige spanische Gouverneur.

So reiste man weiter nach Rio de la Hacha. Drake fungierte als Kapitän der Judith. Drake, der mit seinem recht kleinen Schiff die Vorhut bildete, wurde im Juni 1568 unter Kanonenbeschuss von den Spaniern empfangen. Er beschoss daraufhin des Gouverneursgebäude. Durch eine Hafenblockade erzwangen sie schließlich den Handel und konnten gut 200 Sklaven verkaufen. Einen Monat später kam man in Santa Marta an und verkaufte dort weitere Sklaven.

Auf ihrer Heimreise nach England geriet man ich einen gefährlichen Sturm, dem man nur unter größter Anstrengung lebend entkommen konnte. Sie liefen im Hafen von San Juan de Ulúa ein. Dort traf wenig später auch die spanische Silberflotte ein. Man vereinbarte mit dem Vizekönig von Neuspanien einen Waffenstillstand, den die Spanier jedoch nicht einhielten. Außer der Minion und der Judith wurden alle englischen Schiffe versenkt. Sowohl Hawkins, der die Minion befehligte als auch Drake auf der Judith gelang die Flucht vor den Spaniern. Beide kehrten wohlbehalten 1568 nach England zurück. Von ihrer Besatzung, die ursprünglich aus über 400 Mann bestand, überlebten allerdings die wenigsten.

Dieses Erlebnis war letztendlich der Auslöser, weshalb sich bei Francis Drake ein Hass gegen den spanischen König Philipp II. entwickelte.


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