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Sir Francis Drake In den Jahren 1585 und 1586 brach Sir Fancis Drake zu weiteren Kaperfahrten in Richtung Karibik auf. Zu dieser Zeit herrschte zwischen den Engländern und Spaniern allerdings Waffenstillstand. Die Spanier baten nach einer Missernte sogar offiziell bei Königin Elisabeth um Hilfe. Diese schickte sogar die gesamte Londoner Handelsflotte in gutem Glauben zum ehemaligen Feind. Doch die Spanier stürmten und beschlagnahmten hinterhältig die Schiffe. Einem Schiff, der Primrose, gelang die Flucht.

Sir Francis Drake erhielt nach diesem Vorfall natürlich offiziell von der Krone die Ermächtigung , einen Gegenschlag zu starten. Die alte Feindschaft war damit existenter als je zuvor. Er führte nun insgesamt 33 Schiffe an. Drake selber verweilte an Bord der Elisabeth Bonaventure. Begleitet wurde er von vielen Weggefährten, die schon auf der Golden Hinde unter ihm dienten.

Sein erstes Ziel in der Karibik was Santo Domingo. Ursprünglich beabsichtigte er, vor der Einnahme Santo Domingos, mit dem Stadthalter zu verhandeln. Doch der Botenjunge (ein Cimarrone) wurde von den Spaniern getötet. Das verärgerte Drake dermaßen, dass er fast die komplette Stadt niederbrennen und ausplündern ließ. Zudem wurden viele Gefangene erhängt.

Nach der Plünderung von Santo Domingo war Cartagena an der Reihe. Dort befreite er 100 türkische Gefangene. Er selber verlor bei diesem Angriff 28 Männer. Aufgrund der starken Verluste, insgesamt hatte er gut zwei Drittel bis zu diesem Zeitpunkt verloren (auch durch Krankheiten), musste er einen weiteren geplanten Angriff auf Panama absagen. Da er mit den wenig Verbliebenen zudem Cartagena nicht halten konnte, trat er die Heimreise an. Nach einem Überfall auf St. Augustine mit geringer Beute steuerte er die Insel Roanike an, wo er einige Siedler aufnahm. Dort sollte eigentlich eine englische Kolonie entstehen, doch die Gegenwehr der Indianer war zu stark.

1586 kehrte er mit den Überlebenden und den aufgenommenen Siedlern nach England zurück. Seine Kaperfahrten von 1585 bis 1586 waren finanziell ein deutliches Minusgeschäft. Der Verlust betrug rund 25 Prozent. Jedoch war sie politisch für England ein großer Erfolg, da die finanziellen Verluste der Spanier umso gravierender waren. So musste die Bank von Sevilla Konkurs anmelden. Dem spanischen König Philipp II. wurden seitens des Papstes und der Herzöge Karl Emanuel I. und Franz I. weitere Kredite verweigert. Dieser wurde damit immer mehr in die Ecke gedrängt.


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